Es handelt sich hier um das gleiche instinktive Verhalten, dass Tiere bei der Witterung eines Feindes oder einem ungewohnten Geräusch weglaufen lässt. Eine überlebenswichtige Reaktion!
Bei jeder Angst greift das selbe Prinzip. Ein bestimmtes Signal (Witterung von Gefahr, Hupen als Warnsignal, Prüfungssituation oder ähnliches) löst in unserem Gehirn eine Angstreaktion aus. Nun reagieren wir instinktiv unbewusst und ohne den Umweg über unseren Verstand. Unser Verstand wird also blockiert oder arbeitet langsamer.
Ein anderer Weg ist das „Entkoppeln“ des Signals von der Angstreaktion.
Es gibt Signale, auf die wir notwendiger Weise mit Angst reagieren. Ängste werden dann lästig, wenn wir auf ein Signal mit Angst reagieren, ohne dass eine Notwendigkeit hierzu besteht. Wie es zu solchen Koppelungen von zum Beispiel der Prüfungssituation und der Angstreaktion kommt ist sicher eine interessante Frage, die allerdings nicht zu einer Lösung der Situation führt.
Durch Methoden des Neurolinguistischen Programmierens und Übungen der Autosuggestion ist es möglich, ein auslösendes Signal, wie zum Beispiel die Prüfungsangst, von der Angstreaktion abzukoppeln und dafür mit einer hilfreicheren Reaktion, wie zum Beispiel einer gesteigerten Konzentration, zu verkoppeln.
© für die Photos: S.Hofschlaeger/pixelio.de (Kind) aksel/pixelio.de (Auge) joakant/pixelio.de (Antilope)
(ursprünglich veröffentlicht 28.02.2011)
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