Samstag, 18. Mai 2013

Schlüsselfragen

Schlüsselfragen sind Fragen, die eine neue Sicht der Dinge ermöglichen oder schnell aus einer gedanklichen Sackgasse oder aussichtslosen Situation heraus führen.

Zwei hervorragende Schlüsselfragen kennt wohl jeder vom Arztbesuch. Die erste Frage lautet:

„Was haben Sie?“

Der Arzt fragt hiermit nach den konkreten Beschwerden, der Symptomatik. So banal es scheint, stellt man sich doch selbst diese Frage nur selten bei persönlichen Problemen. Oftmals „dümpelt“ man in seiner Gefühlswelt in einer gewissen Taubheit vor sich hin. Diese einfache Frage bietet einen Ansatz für einen Ausweg.
Durch die konkrete Benennung der „Störung“ wird das Problem eingegrenzt. Allein hierin liegt oft schon eine Verbesserung des Befindens.

Die zweite Frage lautet:

„Was brauchen Sie?“

Wenn das Problem konkret formuliert wurde, ist der nächste Schritt zu überlegen, was brauche ich eigentlich um zu einem besseren Zustand zu kommen? Was brauche ich, damit es mir besser geht?

Vorher sollte man sich eine Frage stellen, wie man sie häufig beim Einkaufen hört:

„Was wünschen Sie?“

Überlegen Sie sich, wie es sein sollte. Wie bei der ersten Frage gilt es hier möglichst konkrete Formulierungen zu finden. Fühlen Sie sich in diesen „Lösungszustand“ ein. Wie ist das, wenn Sie das erreicht haben?
Wenn Sie die Lösung klar vor sich sehen, dann gehen Sie zurück zur vorherigen Frage „Was brauchen Sie?“

Wenn es in diesem Prozess hakt, fangen Sie mit der vorherigen Frage neu an. Denken Sie in so großen Schritten wie es für Sie richtig ist, aber in so kleinen Schritten, wie für die Realität nötig.

Viel Erfolg!

(ursprünglich veröffentlicht am 10.07.2011)

www.dreier-kukt.de

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